Yoruba Museum, Friedhof & Kanonenschuss von Havanna
- Meret Uno
- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Tag 6, 02.02 – von der Reisegruppe (Lea)
Nach unserem leckeren Frühstück im Convento (vor allem das Bananenbrot!) wollten wir nochmals ins Afrika Haus. Dagoberto, unser Reiseführer, hatte eigentlich organisiert, dass das Haus für uns geöffnet wird und jemand den Museumsdirektor informiert, dass wir kommen. Aber wie es so ist, kommt es anders als gedacht und der Direktor wurde nicht informiert. Somit fiel dieser Programmpunkt leider aus.
Als Planänderung ging es nochmals zurück in die Unterkunft und dann mit unserem gelben Bus ins Youruba Museum.
Youruba ist eine Religion, die in Kuba weit verbreitet ist und ursprünglich aus Afrika (Nigeria/Benin) kommt. Wir lernten viel über dessen Gottheiten, Orishas, und dass Praktizierende seit der Geburt Töchter oder Söhne von je einer Gottheit sind. Das Museum wird gleichzeitig auch als Tempel inklusive für Opfergaben genutzt, was sehr interessant war.


Fürs Zmittag ging es wieder ins Consejo. Wie immer war das Essen ricíssimo! Anschliessend besuchten wir den Friedhof von Havanna. Dort sind rund 2 Mio Menschen begraben, gleich viele Menschen, wie in Havanna leben! Interessant war, dass die Hauptstrassen des Friedhofs ein Kreuz bilden.

Danach wollten wir noch einen Markt mit Souvenirs besuchen, der leider dann ebenfalls geschlossen war. Somit hatten wir noch etwas freie Zeit, die wir mit Ausruhen oder durch die Stadt-Schlendern verbringen konnten. Als kleine Gruppe spazierten wir noch etwas durch Havannas Gassen. Wir sahen Oldtimer, auch viele Häuser, die in einem sehr marroden Zustand waren.
Nach dem Abendessen ging es für uns noch zum Kanonenschuss von Havanna, das Signal, dass die Stadttore jeden Abend um 21 Uhr schliessen. Von dort hatten wir einem tollen Ausblick auf Havanna.
Endry, den einige aus San Nicolas kennen und nun im Havanna lebt, kam ebenfalls vorbei, was eine tolle Überraschung war. Zuhause fielen wir alle müde ins Bett.






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