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Teatro Nacional de Cuba und Ernest Hemingway

Tag 7, 03.02 – von der Reisegruppe (Hansjürg)


Heute ist Abreisetag – wir verlassen Havanna und fahren in die nächste Destination, Varadero.

Doch vorher ist noch ein überraschender Programmpunkt zu genießen. Wir dürfen in der Tanzschule des teatro nacional de cuba bei einer Tanzlektionen dabei sein.



Das Teatro Nacional de Cuba auf dem Plaza de la Revolución in Havanna ist ein zentraler Ort für Tanz und Kultur. Die hier Studierenden sind aus allen Provinzen Cubas und genießen hier eine der bekanntesten Ausbildung und bringen immer wieder Tänzer:Innen für die weltbesten Compagnien hervor. 

Hier wird vorwiegend zeitgenössischer Tanz und Danza-Folklórica unterrichtet, die Verbindung von Rumba, Son, Mambo und Santería-Tänzen.




Fast ein Drittel seines Lebens verbrachte Hemingway in Kuba. Die Hauptstadt Havanna besuchte er zum ersten Mal 1932, aber erst 1939 liess er sich hier definitiv nieder, und zwar zunächst als Dauergast im Hotel „Ambos Mundos“, mitten im Stadtzentrum in der belebten Calle Obispo.

Später erwarb Hemingway nahe der Hauptstadt das Landgut Finca La Vigía in San Francisco de Paula, südöstlich von Havanna. Hemingway liebte den Alkohol und war unter anderem auch ein berüchtigter Trinker. In Havanna war er Stammgast in der Bar El Floridita, wo eine Bronzestatue von ihm steht.

Auf Kuba wird Hemingway heute noch verehrt: Es gibt Museen, Literaturfestivals und Münzen, die dem Nobelpreisträger gewidmet sind. 

Zudem ranken sich viele Legenden um den weltberühmten Schriftsteller.



Am bekanntesten ist wohl seine Novelle „Der alte Mann und das Meer“, für die er 1954 den Literaturnobelpreis erhielt, den er schlussendlich dem kubanischen Volk widmete. Die Novelle spielt in Hemingways Wahlheimat Kuba; das Vorbild für den Helden seines Buches ist der kubanische Fischer Santiago.


Hemingway liebte Tiere, weshalb sein Haus voll von ihnen war – es hielten sich einmal über 20 verschiedene Katzenarten auf dem Anwesen auf.


Gräber von Hemingways Hunden und Katzen im Garten seiner Finca La Vigía auf Kuba. 
Gräber von Hemingways Hunden und Katzen im Garten seiner Finca La Vigía auf Kuba. 

Während seiner Zeit auf Kuba unternahm Hemingway zahlreiche Auslandsreisen, die er in seinen Werken thematisierte. Zudem war er als Kriegsreporter unterwegs und betätigte sich als Hochseeangler und Grosswildjäger.


Hemingways Segelboot PILAR
Hemingways Segelboot PILAR

Als bekennender Spieler ging Hemingway auch gerne spät abends zu Hahnenkämpfen in der Stadt. Er züchtete sogar selbst Hähne, trainierte sie und trat mit ihnen zu Kämpfen an. 


Seine vierte Frau, Mary Welsh, schenkte die Finca nach seinem Tod dem kubanischen Staat.

 

Nach einer wie immer landschaftlich abwechslungsreichen Fahrt durch die Provinz Macantra erreichen wir die Kirche in Varadero, wo wir die nächsten Tage Gastrecht haben werden.



 
 
 

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