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Neuva und Vieja Habana

Tag 3, 30.01. - von der Reisegruppe (Anna Lotte)



Heute haben wir uns Neuva und Vieja Habana angeschaut. Zunächst aus dem Auto heraus mit kenntnisreichen Erklärungen von Dagobert und dann auch mehr und mehr zu Fuß. Der starke Unterschied zwischen beiden Teilen, der u. A. durch den Tourismus und den Wunsch der “Vorzeigbarkeit” begründet ist, ist bedrückend. Es ist schwer nicht jedem Menschen wenigstens einen Dollar in die Hand zu drücken, die:der mit offensichtlichem Mangel an uns herantritt. Es ist auch schwer die Bausubstanz zu sehen und die Geschichten zu hören wo überall (!) zu welchen Zeiten welche Etablissements und Weltstars beherbergten und (soziale/gesellschaftliche) Errungenschaften erzielt wurden.

Und gleichzeitig mit dem heute ganz anderen, zer-/verfallendem Zustand konfrontiert zu werden und letztlich von der Hoffnungslosigkeit zu hören, die die Menschen hier vor Ort bewegt und der sie durch u. A. Kunst und Religion begegnen. In dieser Bedrückung sind die Begleitung, die sichernden Bahnen, die uns zuteil werden, umso wertvoller: Convento de Santa Brígida, Verköstigung im “Conseja de las Iglesias”, unser Bus samt Personal und alle Menschen, denen wir in einer täglichen Routine begegnen.

Wir versuchen uns sensibel in diesen Spannungen zu bewegen, zu lernen und zuzuhören, und gleichzeitig zu geben, was wir können.



Kleine Erkenntnis zuletzt: Hier gibt es an vielen Dächern oder Balkonen, ähnlich wie in Deutschland und der Schweiz an Bahnhöfen, spitze wie Stacheldraht anmutende von metallische Gegenstände. Die sind gegen Tauben oder? No, no, hier werden sie als Absicherung gegen Nachbar:innen angebracht.



 
 
 

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