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Zurück in die Schweiz

Tag 20, 16.02. - von der Reisegruppe (Alexandra)



Ein nebliger Morgen begrüsste uns, wohl um uns die Rückreise in die winterliche Schweiz zu erleichtern.

Wir begannen mit einer Tasse Tee oder Kaffee und einem Rückblick au drei Wochen Kuba und auf all das viele Erlebte.


In Erinnerungen bleibt so vieles: die liebenswerten Schwestern im Kloster Convento de Birgida in La Habana, der beeindruckende Auftakt mit der Führung im Kunstmuseum Bellas Artes, die Spaziergänge durch die Strassen und Gassen der Altstadt, in Vedado und am Malecón entlang oder die Tanzprobe im Nationaltheater. In Matanzas gab es die Begegnungen im Centro Kairos, das Austragen von Essen und die Begegnungen mit Menschen der Stadt, welche von der Wirtschaftskrise besonders betroffen sind, das Tanzen und Spielen mit den Jugendlichen, das Seminar Evangelico de Téologia mit seinem umwerfendene Ausblick über Stadt und Bucht, der Spaziergang im Künstler-Quai und über die Brücke am Fluss, und das theologische Gespräch mit Rektor Ary Fernández im Seminar. In San Nicolás begeisterten die Velotour zur Zuckerrohrfabrik, der Besuch der Freimaurer-Loge. Gerne hätten wir mehr Häuser renoviert. Wir genossen aber auch das Basteln, das selbstbestimmte Reden und Schlendern durch das Dorf und die Überraschungen für unsere Amigos secretos una Amigas secretas.


Vieles in kurzer Zeit. Wir hätten mehr Stunden gebraucht, um auszutauschen, zu verarbeiten und zu reden. Wir werden Zeit brauchen, damit sich alles setzt, sich sortiert und in unser eigenes Leben einordnet. Beschluss der Sitzung: wir wollen uns sehr bald treffen, zurück in der Schweiz.


Und dann ging es ans Packen, Rechnungen bezahlen, mit den Partnerinnen vor Ort diskutieren, ob es in irgendeiner Weise eine Folge geben kann.


Die Jugendlichen in San Nicolás, die fast alle zum ersten Mal eine Begegnung mit Together Weltweit erlebten, wollen unbedingt, dass es einen Ausblick gibt: "Es gibt ihnen Motivation", sagte die leitenden Sonntagsschullehrerin am Vorabend in einem ruhigen Moment in der Kirche: "Der Zusammenhalt der Gruppe in der Kirche gibt vielen Kindern und Jugendlichen einen Rahmen, in dem sie ihre Talente und ihre Verantwortungsgefühl entwickeln. Aufgaben sind wichtig für sie. Eine Partnerschaft mit euch, gibt ihnen Motivation: so dass sie eine Aufgabe in den Sozialprojekten von Obrando Para el Prójimo sehen und sich dafür langfristig und verbindlich einzusetzen. Die Motivation, die durch die Verbindung mit euch gestärkt wird, ist wichtiger als alles andere, was Ihr uns an sehr nützlichen Dingen mitgebracht habt."


Letzte Spaziergänge durch das Dorf und das Besorgen von letzten Mitbringseln wie Mani (ein Erdnuss-Riegel) begleiten den Abschied.



Bis "unser" gelber Bus vor der Türe steht: wir freuen uns, unseren Fahrer Eyler wieder zu sehen, der uns nach dem letzen feinen Mittagessen mit Cafecito an den Flughafen bringt.




Unterwegs steigt Moraima González zu, um uns als Gruppe zu verabschieden und bleibt, bis die*der letzte von uns durch die Passkontrolle verschwunden ist.



Auf nach Santo Domingo, mit einer notwendigen Zwischenlandung, um Sprit zu tanken, und dann - mit nur Sweatshirts - zurück in die Schweiz. Wir sehen uns dort!

Danke fürs Mitlesen in unserem gemeinsamen Tagebuch.



 
 
 

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