Wo sind wir hier gelandet?
- Madeleine Flury
- 5. Feb. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 4. Dez. 2025
Fr, 2. und Sa, 3. Februar, Text von der Reisegruppe in Kuba, von Nikita

Nach dem, laut unseren kubanische Freund*innen, «lebensgefährlichen» Abstieg vom Dach, ging es traditionell weiter: Madlen aus Solothurn zeigte uns zwei Volkstänze, an denen die Kubaner*innen und wir uns gemeinsam versuchten. Dies geschah jedoch nur erfolgreich, wenn deine Tanzpartnerin Lehrerin Madlen selbst war. Aber ob erfolgreich oder nicht, alle konnten lachen und hatten Spass.
Um uns noch etwas besser kennen zu lernen, hatte Lukas aus Solothurn diverse Fragen vorbereitet. Wir sollten uns in einer Reihe aufstellen, zum Beispiel der Grösse nach oder nach der Anzahl der Geschwister. Dies funktionierte erstaunlich gut, jedenfalls, bis es zum Alter kam, dieses Thema wurde einigen etwas sensibler bearbeitet ;-)
Sa. 03.02.2024
Nach einem einfachen und doch sättigenden Frühstück folgte am nächsten Morgen ein Spaziergang durch das Dorf San Nicolás. Auf dem Dorfplatz war gerade der Samstagsmarkt. Es gab viele kleine Stände, welche ihre Waren verkauften. Nach einem Zwischenstopp im Museum und bei der ehemaligen Soja-Fabrik, machten wir uns unter der heissen Mittagssonne zurück zur Iglesia (Kirche).

Zurück in der Kirche behandelten wir das Haupt-Thema dieser Reise: Stereotypen. Je getrennt in einer Schweizer und kubanischen Gruppe schrieben wir auf, welche Stereotypen über Kubaner*innen aus unser Sicht wahr seien und wo wir als Schweizer voreilige Schlüsse ziehen. Die kubanische Gruppe machte die Übung umgekehrt. Unsere Ergebnisse besprachen wir danach im Plenum.

Unsere nächste wichtige Aufgabe war es, den Pizzateig für den Abend vorzubereiten.
Da keine*r von uns so schlau gewesen war, ein Rezept mitzunehmen, geschah dies "Handgelenk mal Pi". Gerade noch rechtzeitig wurden wir vom Dorf-Pizzaiolo (hier auf dem Foto) höchst persönlich gerettet.
Nun hoffen wir auf ein leckeres Abendessen.



Kommentare