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Volltanken, bitte!

Aufladen - no problem? Von Jana aus Solothurn

Was an Energie für uns hier in der Schweiz scheinbar unbegrenzt verfügbar ist, gilt nicht für alle Menschen auf der Welt. Dies sieht man nicht nur beim Wasser, sondern auch bei anderen Ressourcen wie Öl, Gas, somit Strom.



Wenn unser Handy mal keinen Akku mehr hat, hängen wir es an die Steckdose, um es zu laden. Das betrachten wir als selbstverständlich. Wenn dies einmal nicht funktioniert, suchen wir die Ursache beim Handy oder beim Ladekabel. Uns käme nie in den Sinn, dass es an einem Stromunterbruch liegen könnte, weil Strom für uns ja unbegrenzt zur Verfügung steht. Wir gehen in die Stadt und kaufen uns ein neues Ladekabel oder ein neues Handy. Was sonst?!


In Kuba ist das anders.


Stromunterbrüche gehören dort zum Alltag. Man kann nur dann das Handy laden, wenn auch der Strom fliesst.

Ist dies nicht der Fall, hat man halt einfach eine Zeit lang kein funktionierendes Handy.

Uns ist in Kuba so richtig bewusst geworden, wie sorglos wir hier in der Schweiz Strom verbrauchen.


Eine aus unserer Gruppe hat es treffend auf den Punkt gebracht:

«Ich werde ab jetzt achtsamer mit meinem Stromkonsum umgehen. Zum Beispiel achte ich ab jetzt mehr darauf, immer das Licht zu löschen, wenn ich einen Raum verlasse.» Und:

«Ich teile mir meine Bildschirmzeit ab jetzt so ein, dass ich mein Gerät nicht mehr jeden Tag laden muss, sondern nur noch alle zwei Tage. Dies hat den zusätzlichen positiven Effekt, dass ich mehr Energie habe, um andere Dinge zu machen, wie Bücherlesen oder Nähen.»


Das klingt nach einer sinnvollen Art zu Fasten. Das wäre für uns alle zu überlegen - und machbar, sogar länger als nur bis Ostern.

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