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Tausend und ein Eindruck

Fr. 02.02.2024


Mit zehn Koffer voller potenziell problematischer Ware und fünf Köpfen voller Erwartungen sind wir am Donnerstagmorgen auf die lange Reise nach Kuba aufgebrochen. Erfreulicherweise gab es ausser der einen Stunde Verspätung in Madrid und dem einen Koffer, der wegen einem auffälligen weissen Pulver (natürlich nur Mehl) am kubanischen Zoll speziell untersucht wurde, keine Zwischenfälle.

In Havanna wurden wir dann von zwei der Jugendlichen und einem kleinen blauen Bus, der tous-juste Platz für die sieben Passagiere, zehn Koffer plus Handgepäck und den Fahrer bot, abgeholt. In San Nicolás erwartete uns ein etwas grösseres Empfangskomitee, eine Flasche mysteriöses Glitzergetränk, und warmes Essen. Unsere Mägen nahmen letzteres trotz der späten Stunde (Mitternacht Ortszeit und sechs Uhr morgens nach Schweizer Uhr) dankend an. Danach legten wir uns bald schon schlafen.

Die meisten von uns meinten am nächsten Morgen «wie ein Stein» geschlafen zu haben und nichts von Jetlag zu fühlen. Das war auch gut so, denn nach dem Morgenessen stand schon der erste Workshop zum Thema Stereotypen verbunden mit einem Dorfrundgang auf dem Programm.

Für alle von uns, egal ob wir schon ein, zwei, fünfzehn oder keinmal hier waren, gab es einiges zu sehen, fragen, bestaunen und verarbeiten.


Nach dem anschliessenden Mittagessen wurde dann besagte potenziell problematische Ware verteilt und sortiert: ein Tisch voller Essen, Kleider, Werkzeuge, Schrauben, Nägel und sonstiger Krimskrams.

Kurz noch das weitere Programm besprochen und schon war es an der Zeit auf das Kirchendach hochzusteigen und der untergehenden Sonne zuzuschauen.

Wir freuen uns auf viele weitere Eindrücke, schöne Sonnenuntergänge und spannende Einsätze im Garten und beim Renovieren der Häuser.


Text von Madlen



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