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I’m blue dabedidabedai

Zur Abwechslung bleiben unsere Füsse mal trocken beim Gang in den Ess-Saal. Trotz des eben mal nicht vorhandenen Regens ist der Plan, auf den wir am Vorabend gebrieft worden sind, nicht mehr à jour. Als wir dann eine viertel Stunde später aufbrechen, heisst es dann doch zurück auf Feld eins, wir teilen uns so auf wie gestern vorgesehen: Nikita und Hansjürg gehen mit dem Gruppen-Elektriker Fabián und Laura-Sofia ins Haus von Mapi und der Rest wird beim Streichen eines anderen Hauses eingeteilt.


Im Hause Mapi: Viel gemacht haben wir nicht. Aber ich würde sagen: zum Glück mussten wir uns nicht wirklich mit den herunterhängenden Stromkabeln beschäftigen. Denn unsere Schweizer Herzli sind uns ein bisschen in die Hosen gerutscht. Dafür durften wir die herunterhängende Decke und die leicht creepy Mini-Tempel «bestaunen».





Im anderen Haus (ob der Name der Familie hier Privatsphäre bedingt oder doch aufgrund des momentan unklaren Wachheitszustand der Autorinnen nicht erwähnt wird, sei dahingestellt): Etwa fünf Minuten nach Ankommen hat die Besitzerin des Hauses Alexandra und mich zur Seite genommen und uns einen Schnelldurchlauf ihrer Lebens- und Leidensgeschichte erzählt. Tränen in den Augen fragte sie uns, ob wir mit ihr beten würden. In einem kleinen Kreis hielten wir drei uns die Hände und liessen sie all ihre Wünsche für uns und ihre Familie aussprechen. Ein sehr berührender Moment! Als wir dann zurück ins Schlafzimmer traten, waren die Ersten schon dabei, das Bett auseinander zu nehmen. Dann wurde auch nicht mehr lange gefackelt und schnell waren alle mit einer Spachtel, einem Stock - dienend als Farbmischer - oder einem Besen ausgerüstet. Nach dem lauten Abkratzen der alten Farbe ging es tifig ans Streichen. Himmelblau wurde der Grossteil des Hauses. Als wir Schweizerinnen pünktlich um 12 Uhr uns erkundigten, wie es denn mit Mittagessen aussähe, wusste niemand so richtig eine Antwort. Schliesslich hiess es dann, wir würden auf die andern warten, die bei Mapi mittlerweile fertig waren, fertig streichen und dann zurück in die Kirche gehen. Das «fertig streichen» dauerte dann noch vier Stunden. Während der einen Mägen knurrten, fielen der anderen Arme vom Hundespielzeug werfen schier ab. Noch andere putzten die Farbklekse in den Zimmern vom Boden auf oder strichen mit mehr oder weniger Talent die Mauern des Gangs und des Wohnzimmers.











16:30 ENDLICH! Wir essen unser Mittagessen und holen danach schnell die verpasste Siesta nach. Jetzt noch etwas für den Podcast aufnehmen und dann haben wir einen freien Abend.

 

Nikita und Madlen

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