Día cinco

Aktualisiert: Feb 25

Unser Samstag startete mit einem Ritual im Hof der Kirche von Matanzas. Alle versammelt, erinnern wir uns an Momente, in denen wir Mitteilnahme und Liebe spüren durften.



Anschliessend assen wir zusammen Frühstück und brachen auf. Der Tag ist vollgepackt; das Programm wird uns im Bus eröffnet. Zuerst besuchen wir eine Höhle, in der es eine Art Becken zum Baden gibt. Am Nachmittag geht es dann an den Strand von Varadero. Auf der Fahrt wurde abermals gesungen und diverse Tanzeinlagen vorgeführt. Uns wurde nicht zu viel versprochen, das Wasser der Höhle ist kristallklar, die Schweizer zögern nicht lange und springen ins Wasser. Die Kubaner brauchen da schon ein wenig länger bis sie sich mit der Temperatur des Wassers vertraut machen können. Doch schlussendlich wird geplantscht, gekreischt und gelacht.


Das Baden macht uns alle hungrig, in einem Restaurant wird zusammen gegessen und wild diskutiert. Besonders ein Thema gibt Gesprächsstoff; Vegetarier*innen. Etwas, dass die Kubaner bei bestem Willen nicht verstehen können. Mit gefüllten Bäuchen geht es dann weiter Richtung Strand, der Bus lädt uns vor einem Park ab. Wir spazieren auf der Suche nach Eidechsen und Pfauen. Laut Sara sei der Park normalerweise voll mit Tieren. Wir entdecken nur Hühner und Hähne. Doch der Spaziergang lohnt sich, am Ende erwartet uns ein Strand wie aus dem Bilderbuch. Weisser Sand, Palmen und weit und breit keine Menschenseele zu sehen (abgesehen natürlich von unserer Gruppe von gut 30 Leuten). Schnell breiten wir uns aus; stets mit Musik ausgestattet.




Das Meer ist sauber, warm und salzig. Genau wie man es sich wünscht. Die Wellen reissen einem genauso mit, wie die kubanische Lebensfreude, die wir hier Tag für Tag erfahren. Die Zeit verbringen wir mit Baden, Fussball spielen, tanzen und plaudern. Der Nachmittag vergeht wie im Flug und wird Hand in Hand mit einigen dankenden Worten beendet. Währenddessen vereinen sich Sonne und Meer; so richtig kitschig.


Wieder zurück in Matanzas erwartet uns ein Abendessen, danach legen sich alle in Schale. Die «Noche Cubana» erwartet uns. In der Kirche wollen die Kubaner uns ihre Werte näherbringen und diese mit uns teilen. Auch hier wird wieder viel gesungen und die Freude uns als Gäste bei sich zu haben, ist deutlich spürbar. Als Dank verteilt Alexandra unsere mitgebrachte Schokolade. Die Kubaner bekommen glänzende Augen beim Anblick der Schokolade und das mit dem Teilen ist plötzlich bei einigen nicht mehr ganz so einfach. Mit Schweizer Schokolade ist nicht zu Spassen. Eine Live Band spielt kubanischen Sound und bald darauf tanzen alle mit, ob Schweizer oder Kubaner ist völlig egal, schliesslich sind wir alle Brüder und Schwestern. Völlig erschöpft von dem ganzen Getanze wird der Abend bei einem kalten Bucanero und Geplauder ausgeklungen.


Vera Witschi

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