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16.2.2022 Wünsche für die Zukunft

Am Vormittag befassten wir uns mit den Medien, die uns helfen werden, den Kontakt zu halten, wenn wir uns morgen verabschieden müssen.

Wir verglichen die Möglichkeiten und den Zugang zu den Sozialen Medien in den beiden Länder, Kuba und Schweiz, und wie mit den verschiedenen Sozial-media-Plattformen umgegangen wird.

Dabei stellten wir fest, dass es einzelne Platformen gibt, auf die man in Kuba keinen Zugriff hat wie zum Beispiel Tiktok oder Spotify. Obwohl die Kubaner/innen erst seit etwa drei Jahren einen erweiterten Zugang zum Internet haben und es für sie sehr teuer ist, haben fast alle ein Smartphone. Es ist für sie eine wichtige Brücke zur Welt und aufgrund der späten Möglichkeiten, ist die Frage, wie man verantwortlich mit diesen Möglichkeiten umgeht, sehr frisch und aktuell. Die älteren Jugendlichen der Kirchgemeinde in San Nicolás haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Jüngeren zu darin zu begleiten, damit sie nicht ständig am Smartphone sind und schöne Momente und Begegnungen auch immer wieder ohne Foto-Machen geniessen können.

Am Nachmittag ging das grosse Packen los. Die letzten Medikamente und Kleider, die wir in Kuba lassen wollten, wurden aussortiert. Unsere Koffer waren unendlich viel leichter als auf der Hinreise ... Abgesehen von den Bohnen und Bijatos, die wir mitschmuggeln wollten ...


Am späteren Nachmittag werteten wir gemeinsam mit den Kubaner/innen die zwei Wochen aus und sammelten Wünsche für künftige Besuche. Die Wünsche waren zum Teil unterschiedlich. Die Schweizer Gruppe wünschte sich zum Beispiel ein besseres Zeimanagement und mehr Struktur im Programm, während sich die Kubaner/innen zum Beispiel wünschten, dass der Besuch länger als zwei Wochen dauert.

Einig waren wir uns darin, dass die Soziale Arbeit und auch die Gartenarbeit noch mehr Raum einnehmen sollen - und auch abgesehen davon, das Praktische Arbeiten in jeder Form. Obwohl die Gesprächsworkshops gut waren, ist das gemeinsame Handeln sehr lehreich und bleibender, auch für das Interkulturelle Lernen.

Das Fazit der zwei Wochen war für alle dasselbe: Es waren zwei super Wochen mit vielen wertvollen Erlebnissen und Erfahrungen.


Fabio



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